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Komplexe Organisationen verwenden eine Vielzahl von EDV-Systemen, um verschiedene Tätigkeitsbereiche des Unternehmens zu unterstützen. Das Spektrum reicht dabei von der zentralen betriebswirtschaftlichen Basissoftware (ERP-Systeme wie z.B. SAP) über Personalinformations-Systeme, div. klinische Informationssysteme (KIS, LIS, RIS, PACS etc.), CRM-Systeme, Produktionsplanungs- und -steuerungssysteme, Qualitätssicherungssysteme, Projektmanagement-Software und Controlling-Lösungen bis hin zu verschiedensten Eigenentwicklungen (z.B. auf Basis von MS Excel).

Nur die Verknüpfung dieser verschiedenen Datenquellen (auch Primärsysteme genannt) ermöglicht einen umfassenden Blick auf die aktuelle Situation des Unternehmens bzw. eine systemübergreifende Analyse von Zusammenhängen. Der parallele Betrieb mehrerer Systeme birgt vor allem immer auch die Gefahr von widersprüchlichen Daten (z.B. aufgrund unterschiedlicher Detail-Definitionen, Abgrenzungen, Aktualität etc.), was die Akzeptanz von darauf basierenden Steuerungssystemen stark mindert bzw. nicht als Basis für richtige Management-Entscheidungen geeignet ist.

Ein Data Warehouse (DWH) führt die Daten aus den verschiedenen Primärsystemen an einer Stelle zusammen und verknüpft diese anhand einheitlicher, standardisierter Strukturen und Datenmodelle. Ziel der Einrichtung eines Data Warehouse ist der sogenannte "single point of truth " (SPOT), wobei die Betonung natürlich nicht auf truth (der "Wahrheit"), sondern auf single point (sinngemäß also die "zentrale, einzige Datenquelle") liegt. Das DWH ist einerseits über verschiedene Schnittstellen an die verschiedenen Primärsysteme angebunden und steht andererseits einer Vielzahl von weiterverarbeitenden Systemen (z.B. Controllingsysteme, automatisches Berichtswesen, Konzernkonsolidierungssysteme etc.) als zentrale (einzige) Datenquelle zur Verfügung.

Dies bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:
  • Jedes System - gleich ob Primärdatenquelle, Auswertungssystem oder beides - benötigt genau eine Schnittstelle (nämlich jene zum DWH), obwohl dessen Daten anschließend in einer Vielzahl von anderen Systemen genutzt werden können. Dies reduziert die Anzahl an Schnittstellen und die Komplexität des Gesamtsystems und somit auch die einmaligen und laufenden Kosten.
  • Im DWH werden die Daten auf Basis von einheitlichen, standardisierten Strukturen abgelegt. Dies ermöglicht die Verknüpfung von Daten, auch wenn diese aus unterschiedlichen Systemen kommen.
  • Die Nutzung des DWH als SPOT (vgl. oben) verhindert effektiv Widersprüchlichkeiten in den betrieblichen Steuerungssystemen bzw. zwischen den Daten auf verschiedenen Führungsebenen. So verlagert sich die Aufgabe des Controlling weg von Daten- bzw. Abweichungsdiskussionen hin zu Steuerungsdiskussionen.
Valemus unterstützt Sie beim Aufbau eines zu Ihren aktuellen Anforderungen passenden DWH, welches gleichzeitig aber auch Investitions- und Zukunftssicherheit im Hinblick auf die spätere Integration weiterer Systeme bzw. Themenbereiche bietet. Die Leistungen von Valemus reichen von der Konzeption eines state-of-the-art DWH über die Koordination einer internen DWH-Umsetzung oder -Umstellung bis hin zu eigenen Umsetzungsleistungen auf Basis verschiedender Kerntechnologien (insbesondere MS SQL Server und mySQL). Gerne stehen wir Ihnen aber mit unserer Erfahrung auch bei der unabhängigen Evaluierung eines bestehenden DWH-Systems bzw. bei der Begleitung der Modernisierung und/oder Erweiterung zur Verfügung.

Valemus - weil wir es wert sind.

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